Es stand in der Badischen Zeitung: Ein junger syrischer Mann, Alaa Zarzour, beschließt, kurz vor dem deutschen Weihnachtsfest in sein Heimatland zurückzukehren. Es hat zwar einen Job in Lahr, aber bei dieser Hilfsarbeit kaum Gelegenheit, sein noch schwaches Deutsch zu verbessern. Ohne gute Deutschkenntnisse sind aber die Chancen auf eine Stelle in seinem gelernten Beruf als Buchhalter gleich Null. Und ein Sprachkurs steht für ihn nicht zur Verfügung.
Selbst wenn er gehofft hat, in Zukunft mit guten Deutschkenntnissen und einer ordentlichen Arbeit seine Familie nachkommen zu lassen, sieht er diese Aussicht durch die neuerdings verschärfte Migrationspolitik der deutschen Regierung vereitelt. Zurück also ins vom Assad-Regime befreite Syrien, über das man in den Medien die unterschiedlichsten Nachrichten und Bilder findet, selten ermutigende. Aber für die deutsche Regierung unter dem Abschiebeminister Dobrindt ist Alaa ein Erfolgsfall.
Titelfoto: Alaa Abu Khaled
Alaa Zarzour und Heimfried Furrer (von links) treffen in Freiburg die großzügige Spenderin Hedwig Müller (rechts) und ihren Lebenspartner.
Der Flüchtling Alaa Zarzour ist nach Syrien zurückgekehrt weiterlesen